Da Promotion

Meisterschaftsspiel vom Samstagmorgen, 25.04.26

SPORTPLATZ UNTERWIESEN - AADORF

SC Aadorf - FC Weinfelden-Bürglen a  0-7 (0:0/0:0/0:2/0:5)

Es spielten:
Maurice Groh, Marc Neziri, Yaron Zingg, Nico Hanisch, Talha Turan, Samuel Schenk, Agan Lutfi, Lorin Tschopp, Fabio De Wilde, Liridon Alili, Ramon Schilter

Abwesend:
Dominik Mijac, Enea Bosshart, Linus Schmid

Die Partie fand auf einem aus Trainersicht unbeliebten Spielfeld statt. Der Rasen ist hier immer zu hoch, zudem fällt das 9-er Spielfeld seit Jahren deutlich zu einer Seite ab. Der stumpfe Untergrund bremste das Spiel spürbar aus, wodurch beide Teams müde und träge wirkten. Es fehlte an Explosivität und Spritzigkeit, insbesondere auf den ersten Metern. Den Rasen mal mähen könnte Wunder wirken.

Trotz dieser ungünstigen Bedingungen entwickelte sich die Partie weitgehend zu einem Einbahnfussballspiel zugunsten der Gäste. Dem Heimteam blieben vereinzelte Zufalls-Konter und Befreiungsschläge. In den ersten 40 Minuten konnten die WB-ler die klare Überlegenheit jedoch nicht in Tore ummünzen, obwohl durchaus Chancen vorhanden waren. Die Gäste liessen sich im Ballbesitz zu viel Zeit, sodass sich die Defensive der Gastgeber immer wieder neuformieren konnte und zum Bollwerk wurde.

Insgesamt war es kein ansehnliches Spiel, auch die plötzlich höheren Temperaturen durch intensive Sonnenstrahlen setzten beiden Mannschaften zu. Erst im dritten Viertel fiel der längst überfällige Führungstreffer für die Gäste. Kurz darauf folgte nach einer sehenswerten und schnellen Kombination das 0:2. Nach 60 Minuten war die Partie damit vorentschieden.

In den verbleibenden 20 Minuten fielen weitere fünf Tore. Drei davon waren sauber herausgespielt, eines resultierte aus einer starken Einzelaktion im Strafraum, und der letzte Treffer entstand durch energisches Pressing des Stürmers, der den Torhüter unter Druck setzte und nach einem Pressschlag zum 0:7 abstauben konnte.

Fazit: In Aadorf war es eine klare Angelegenheit. Das WB-Team agierte gefühlt nur mit rund 50% seines Potenzials, dennoch hatte das Heimteam zu keiner Zeit eine echte Chance. Vereinzelte Distanzschüsse oder Zufallsaktionen nach Befreiungsschlägen waren zu wenig, um die Gäste überhaupt in Bedrängnis zu bringen.

Angesichts der aktuellen Entwicklung ist das Niveau im Promotionsbereich durch die Umstrukturierung spürbar gesunken – ein Umstand, der durchaus Fragen aufwirft und den SFV zum Nachdenken anregen sollte.

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