Da Elite
Meisterschaftsspiel vom Sonntagmittag, 04.05.25
SPORTPLATZ GRÜNTAL – WITTENBACH
FC Wittenbach - FC Weinfelden-Bürglen 6-4 (2-0 / 2-2 / 2-2)
Es spielten:
Dominik Mijac, Agan Lutfi, Lorin Tschopp, Nico Hanisch, Liridon Alili, Enea Bosshart, Yaron Zingg, Talha Turan, Lionel Repp, Fabio De Wilde, Tony Dienst, Erijon Imeri
Abwesend:
Riccardo Del Priore, Marc Neziri, Samuel Schenk, Sivasurya Sivadasan, Simon Lapcevic, Max Heckmann
Die Partie in Wittenbach kostete jede Menge Substanz und war jederzeit spannend.
Die Teams schenkten sich nichts und es war von Anfang an ein Abnützungskampf. Viele unnötige Ballverluste auf beiden Seiten, überhastete Aktionen, was immer wieder für überraschende Torchancen sorgte. Das Heimteam hatte wohl ein leichtes Chancenplus, aber im ersten Abschnitt auch das Glück auf seiner Seite. Das Pausenresultat von 2-0 entstand durch einen abgefälschten Ball und das zweite Tor legten wir uns selbst ins Nest.
Die zweiten 35 Minuten verliefen weiterhin spannend und leicht verrückt. Dem Anschlusstreffer der Gäste zum 2-1 folgte das 3-1, darauf das 3-2, was wiederum mit dem vierten Treffer des Heimteams beantwortet wurde. Völlig verrückt, da die WB-ler am Ausgleich schnupperten, aber klare Chancen verstreichen liessen und danach wieder mit zwei Toren im Rückstand lagen.
Auch im letzten Abschnitt ging es genauso crazy weiter, was die nachfolgende Torfolge bestätigt: 4-3, 5-3, 5-4 und am Ende 6-4. Das Spiel jederzeit offen, der Gast zeigte eine gute Moral und steckte nie auf. Sobald man aber den Anschluss geschafft hatte, gab es immer wieder eins auf den Deckel, woran wir aber auch selbst schuld waren. In entscheidenden Situationen hatten wir kein Wettkampfglück in der Offensive, dafür aber zeitweise in der Defensive. Das Heimteam hatte ein kleines Plus in den entscheidenden Bereichen, was schlussendlich zum Sieg führte.
FAZIT: Zwei Teams auf Augenhöhe lieferten ein gutes, aber auch teilweise zerfahrenes Spiel ab. Es ging von der einen Seite zur anderen, was viel Kraft kostete. An Spannung und Intensität war es kaum zu überbieten, zudem hartumkämpft und trotzdem es gab immer wieder gute Ballstafetten zu bewundern. Der Sieg ist nicht gestohlen, wäre es aber auch nicht gewesen, wenn die WB-ler die Punkte mitgenommen hätten.