BYL

Meisterschaftsspiel vom Sonntagnachmittag, 18.10.26

GÜTTI WEINFELDEN

FC Weinfelden-Bürglen - SC Brühl 2-5 (2-3)

Es spielten:
Pascal Wolfensberger, Laurin Lange, Josia Etter, Manuel Marbacher, Fabio Held, Mika Widmer, Jonas Meier, Silvan Hilpert, Diogo Andrade, Mohammed Koury, Noah Thoma, Cesc Paredes, Dorian Nujiq

Abwesend:
Din Iseni, Lev Hasler, Alejandro Hug, Ensar Imeri, Lino Olimpio

Bittere Niederlage gegen den SC Brühl

Die WB-Elf erwischte einen fulminanten Start in die Partie gegen den SC Brühl und führte bereits nach zehn Minuten mit 2:0. Doch nach diesem starken Beginn schlichen sich zunehmend Nachlässigkeiten ein. Im Mittelfeld wurden zu wenige Zweikämpfe gewonnen und auch bei den zweiten Bällen fehlte der nötige Biss. So fanden die Gäste immer besser ins Spiel und konnten die Partie Schritt für Schritt zu ihren Gunsten drehen. Mit dem Pausenpfiff kassierte die Heimelf den vermeidbaren Treffer zum 2:3 und musste plötzlich mit einem Rückstand in die Kabine.

Auch in der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Partie wurde vor allem im Mittelfeld entschieden. Der SC Brühl agierte fast ausschliesslich mit langen Bällen. Diese konnten zwar häufig geklärt werden, doch bei den anschliessenden Zweikämpfen hatten meist die Gäste die Nase vorn. Den WB-lern gelang es zu selten, sich in diesen entscheidenden Situationen durchzusetzen und den Gegner konsequent unter Druck zu setzen. Am Ende musste sich die Heimelf mit 2:5 geschlagen geben.

Das Resultat fiel letztlich etwas zu hoch aus. Dennoch muss sich die WB-Elf an der eigenen Nase nehmen: Heute fehlte es vor allem in den entscheidenden Momenten an der nötigen Konsequenz in den Zweikämpfen.

Fazit: Bemühen allein reicht nicht. Das Team muss den unbedingten Willen zeigen, in die Zweikämpfe zu kommen und die entscheidenden Duelle für sich zu entscheiden. Gekämpft wird grundsätzlich, doch gerade in den wichtigen Situationen fehlen die letzten fünf Prozent. Und genau diese 5% können am Ende den Unterschied ausmachen.

Meisterschaftsspiel vom Mittwochabend, 21.10.26

Sportplatz Kellen - Tübach

FC Rorschacherberg - FC Weinfelden-Bürglen 1-2 (0-2)

Es spielten:
Pascal Wolfensberger, Laurin Lange, Fabio Held, Mika Widmer, Jonas Meier, Silvan Hilpert, Diogo Andrade, Mohammed Koury, Noah Thoma, Cesc Paredes, Dorian Nujiq, Din Iseni, Jasin Hyseni, Ajan Lutfi, Rapha Schenk, Rafael Hafen

Abwesend:
Josia Etter, Lev Hasler, Manuel Marbacher, Alejandro Hug, Ensar Imeri, Lino Olimpio

Willensleistung in Tübach: WB-Elf sichert sich den verdienten Dreier

Unter der Woche gastierten die WB-ler in Tübach beim FC Rorschacherberg. Die Ausgangslage war klar: Es mussten Punkte her. Und die Mannschaft zeigte von der ersten Minute an, dass sie gewillt war, diese Aufgabe mit der nötigen Entschlossenheit anzugehen.

Der Platz präsentierte sich in einem schwierigen Zustand. Der kleine, durchnässte Kunstrasen liess das Wasser stellenweise stehen, was bei einigen Spielern zu unfreiwilligen Rutscheinlagen führte. Doch die WB-Elf liess sich davon nicht beirren, war von Beginn an präsent und setzte die Gastgeber unter Druck. Der FC Rorschacherberg fand offensiv kaum statt und kam nur selten in unsere Platzhälfte. Wenn es den Einheimischen gelang, nach vorne zu spielen, fehlte es an der Genauigkeit, um wirklich gefährlich zu werden.

Die WB-ler standen defensiv kompakt, verteidigten die langen Bälle konsequent und waren an diesem Abend auch bei den zweiten Bällen deutlich entschlossener als zuletzt. Genau diese Präsenz brachte die nötigen Vorteile. Der verdiente Führungstreffer fiel nach einem ideal getretenen Freistoss. Der Ball segelte über den Torhüter und senkte sich herrlich in die lange Ecke – 0:1!

Kurz vor der Pause legten die Gäste nach. Unser rechter Stürmer wurde lanciert, tankte sich entschlossen in den Strafraum und brachte den Ball gefährlich zur Mitte. Ein Spieler des FC Rorschacherberg lenkte die Hereingabe unglücklich ins eigene Tor ab. Das 0:2 war Tatsache!

Einmal musste die WB-Elf vor dem Seitenwechsel allerdings tief durchatmen. Nach einem selbst eingeleiteten Ballverlust durch einen ungenauen Rückpass und zu passivem Verhalten traf ein Spieler des FCR nur den Pfosten. Da hatten wir Glück! Gleichzeitig muss festgehalten werden, dass sich die Mannschaft dieses Glück mit ihrer zuvor gezeigten Einstellung und Einsatzbereitschaft ein Stück weit erarbeitet hatte.

Nach der Pause verloren die WB-ler etwas an Griffigkeit, während die Gastgeber besser ins Spiel fanden. In der 53. Minute gelang dem FCR der Anschlusstreffer zum 1:2. Plötzlich war die Partie wieder offen und die Einheimischen warfen in der Folge alles nach vorne. Es entwickelte sich ein zunehmend unkontrolliertes Anrennen, dem sich die WB-Elf mit grossem Einsatz entgegenstemmen musste.

Defensiv war nun Schwerstarbeit gefragt. Jeder warf sich in die Zweikämpfe, jeder half mit, und trotzdem gelang es den Gästen immer wieder, mit schnellen Gegenstössen gefährliche Nadelstiche zu setzen. Die Chancen, den dritten Treffer nachzulegen und die Partie frühzeitig zu entscheiden, waren vorhanden. Leider fehlte bei den Kontern die letzte Konsequenz, um den Sack endgültig zuzumachen. So blieb es bis zum Schluss spannend.

Auch der FC Rorschacherberg kam nochmals zu Möglichkeiten. Doch unser Keeper war in zwei entscheidenden Szenen zur Stelle und verhinderte mit starken Reflexen den möglichen Ausgleich. Vor allem die letzten 20 Minuten wurden zu einer echten Willensprüfung. Die WB-Elf kämpfte gemeinsam bis ans Limit, verteidigte mit allem, was sie hatte, und brachte den knappen Vorsprung schliesslich über die Zeit. Der verdiente Auswärtssieg war perfekt!

Fazit: 45 Minuten Präsenz und 45 Minuten Kampf, gepaart mit gefährlichen Nadelstichen in der Offensive, sicherten der WB-Elf die drei wichtigen Punkte. Mit einer konsequenter ausgespielten Konterchance hätte die Partie früher entschieden werden können. So blieb es bis zum Schlusspfiff ein hartes Stück Arbeit.

Dieser Auftritt war ein Schritt nach vorne. Die Mannschaft hat gezeigt, was mit der richtigen Einstellung, gemeinsamem Einsatz und unbedingtem Willen möglich ist. Jetzt gilt es, diesen Weg konsequent weiterzugehen. Es braucht aber weitere richtungsweisende Schritte von jedem Einzelnen.

Gemeinsam kämpfen, gemeinsam leiden, gemeinsam gewinnen. Und weiter – immer weiter Jungs …

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