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Meisterschaftsspiel vom Samstagnachmittag, 19.09.26

FC Celerina - FC Weinfelden-Bürglen 2:1 (2:0)

Es spielten:
Laurin Lange, Josia Etter, Jonas Meier, Silvan Hilpert, Diogo Andrade, Alejandro Hug, Din Iseni, Noah Thoma, Cesc Paredes, Dorian Nujiq, Fabio Held, Mika Widmer, Lev Hasler, Manuel Marbacher

 

Abwesend:
Mohammed Koury, Pascal Wolfensberger, Ensar Imeri, Lino Olimpio

 

Ein riesiger Platz, ein konstant lästiger Wind und dazu in der ersten Halbzeit die Sonne im Gesicht – die Bedingungen in Celerina waren für die Thurgauer alles andere als einfach. Dazu entwickelte sich eine Partie, in der sich beide Mannschaften teilweise neutralisierten und jeweils eine Halbzeit vom Wind profitierten. Vielleicht war es auch die Angst, den ersten Fehler zu machen und dadurch das erste Gegentor zu kassieren, die für die eher verhaltene Spielweise verantwortlich war.

Die Thurgauer bekamen es in der ersten Halbzeit mit Gegenwind zu tun und taten sich entsprechend schwer, ihr Spiel in Richtung gegnerisches Tor aufzuziehen. Trotzdem gelang es immer wieder mal, in die Nähe des Celerina-Tores zu kommen. Die grossen Möglichkeiten blieben allerdings aus.

Die Gastgeber kamen etwas häufiger zu Abschlüssen, ohne daraus zunächst Kapital schlagen zu können. Bis ein weiter Ball in Richtung WB-Strafraum plötzlich zur optimalen Vorlage wurde. Bei der Kommunikation zwischen Torhüter und Verteidiger passte in dieser Situation die Abstimmung nicht – Celerina nahm das Geschenk dankend an und erzielte die 1:0-Führung.

Nur knapp zehn Minuten später folgte der nächste Rückschlag. Nach einem Freistoss der Gastgeber landete der Ball zunächst an der Latte. Beim anschliessenden Abpraller waren die WB-Spieler gedanklich nicht auf der Höhe und Celerina konnte den Ball zum 2:0 abstauben.

Mit diesem Resultat ging es in die Pause.

Was in der ersten Halbzeit noch eher zurückhaltend und ausgeglichen wirkte, änderte sich nach dem Seitenwechsel deutlich. Nun ging es fast nur noch in Richtung Tor der Einheimischen. Der Gast übernahm das Kommando, hatte deutlich mehr Ballbesitz und setzte Celerina zunehmend unter Druck.

Die Chancen waren plötzlich da – und teilweise sogar sehr gute. Mehrfach boten sich Möglichkeiten im Eins-gegen-eins, Stürmer gegen Torhüter. Doch genau hier zeigte sich an diesem Nachmittag das grosse Problem der Thurgauer: Die Chancen wurden nicht genutzt.

Das Auslassen der Möglichkeiten zog sich bis in die 80. Minute. Dann endlich die Erlösung: Der FC Weinfelden-Bürglen erhielt einen Penalty zugesprochen. Unser Nummer 12 übernahm die Verantwortung und verwertete sicher zum 2:1.

Plötzlich ging nochmals ein Ruck durch die Mannschaft. Die WB-ler warfen nun alles nach vorne und wollten zumindest noch den Ausgleich erzwingen. Die Einstellung stimmte, der Wille war da. Doch leider fehlte in den entscheidenden Momenten die nötige Präzision. Abschlüsse waren zu ungenau oder wurden teilweise auch etwas überstürzt ausgeführt. So blieb es am Ende bei einer knappen Niederlage.

Fazit: Nach einer verhaltenen ersten Halbzeit zeigte der FC Weinfelden-Bürglen nach dem Seitenwechsel ein anderes Gesicht. Mit viel Ballbesitz, Druck und mehreren guten Möglichkeiten wurde Celerina phasenweise in die Defensive gedrängt. Leider fehlte im entscheidenden Moment die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

Der Anschlusstreffer kam spät, gab der Mannschaft aber nochmals Energie. Für mehr reichte es trotz grossem Einsatz nicht mehr. Am Ende bleibt vor allem die Erkenntnis, dass an diesem Nachmittag mehr drin gewesen wäre.

Jetzt heisst es, die positiven Ansätze mitzunehmen, aus den eigenen Fehlern zu lernen und den Blick nach vorne zu richten. Weiterarbeiten, dranbleiben – und beim nächsten Mal die Chancen nutzen und weiter …. immer weiter Jungs …

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