BYL

Meisterschaftsspiel vom Sonntagmittag, 26.04.26

GÜTTINGERSREUTI - WEINFELDEN

FC Weinfelden-Bürglen - FC Teufen  2-1 (1-1)

Es spielten:
Jasin Hyseni, Cesc Paredes, Berat Saliji, Rastko Lapcevic, Manuel Marbacher, Raphael Schenk, Din Iseni, Ajan Lutfi, Louis Keller, Laurin Lange, Rafael Hafen, Lev Hasler, Mohammad Koury, Mika Widmer

Abwesend:
Noah Thoma, Josia Etter, Alejandro Hug, Ensar Imeri, Jonas Held

Die WB-ler wirkten gegen das Team aus Teufen phasenweise etwas zu leger. Die Gäste standen in den ersten 45 Minuten defensiv gut organisiert, während das Heimteam im Spiel nach vorne zu langsam agierte und es dem Gegner dadurch erleichterte, die Räume zu schliessen. Teufen hatte leicht mehr Spielanteile, kam jedoch nicht zu deutlich mehr Torchancen, da die WB-Defensive weitgehend stabil blieb. In vielen Situationen waren die Gäste gedanklich einen Tick schneller und in den Zweikämpfen präsenter.

Nach einem Freistoss ging der FC Teufen in Führung, wobei die Mauer wohl nicht ganz optimal positioniert war. Die Antwort der WB-ler folgte jedoch prompt. Nach einem Prellball zog ein Mittelfeldspieler von der Strafraumgrenze ab, der Schuss wurde leicht abgefälscht und vom offensiven Mittelfeldspieler entscheidend ins Eck gelenkt – der Ausgleich. Bis zur Pause erspielten sich beide Teams je zwei gute Chancen, wobei das Heimteam mit einem Lattenschuss dem Führungstreffer näher kam. So ging es mit 1:1 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel traten die Einheimischen engagierter auf und wirkten im Offensivspiel deutlich sicherer. Es konnten nicht alle Konter verhindert werden, zwei brenzlige Situationen wurden jedoch cool bereinigt. Der Durchbruch des Stürmers konnte mit letztem Einsatz eines WB-Verteidigers wettgemacht werden. Im letzten Moment konnte dem Spieler des FC Teufen der Ball vom Fuss gespitzelt werden. Insgesamt standen zwei Chancen der Gäste fünf Möglichkeiten des Heimteams gegenüber.

In der 71. Minute fiel dann das 2:1: Ein cleverer Steckpass durch die gegnerische Abwehr setzte den Stürmer perfekt in Szene, der alleine vor dem Torhüter eiskalt und humorlos verwertete. In der Schlussphase wurde es nochmals hektisch, da die Gäste alles nach vorne warfen und nach einer Szene im Strafraum einen Elfmeter forderten. Der Schiedsrichter sah jedoch kein Vergehen und liess weiterlaufen. Die WB-ler blieben konzentriert, verwalteten die Führung und suchten trotzdem die Entscheidung. Am Resultat änderte sich jedoch nichts mehr. Am Ende stand ein knapper, aber nicht unverdienter Sieg.

FAZIT: Spielerisch war es kein Leckerbissen. Die WB-ler agierten teilweise zu sorglos und leger, was sich insbesondere in der Passqualität zeigte. Nicht jeder hatte seinen besten Tag, aber trotzdem kein unverdienter Sieg an den Chancen gemessen. Wir hätten uns aber auch nicht beklagen können, wenn die Gäste einen Punkt mitgenommen hätten. Mund abwischen, durchatmen und immer weiter ... und weiter ...

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