BYL
Trainingsspiel vom Sonntagnachmittag, 08.03.26
GÜTTINGERSREUTI - WEINFELDEN
FC Weinfelden-Bürglen - FC Seefeld 0-3 (0-2)
Es spielten:
Jasin Hyseni, Rastko Lapcevic, Rafael Hafen, Manuel Marbacher, Cesc Paredes, Raphael Schenk, Lev Hasler, Din Iseni, Ajan Lutfi, Laurin Lange, Louis Keller, Mohammed Koury
Abwesend:
Josia Etter, Noah Thoma, Ensar Imeri, Jonas Held, Mika Widmer, Alejandro Hug, Berat Saliji
Auf der Gütti kam es erneut zu einem Kräftemessen mit einem Team aus dem Kanton Zürich. Es entwickelte sich eine sehr intensive Partie, die den Spielern alles abverlangte. Die Gäste agierten bei gegnerischem Ballbesitz mit einem defensiven Block, der nur schwer zu knacken war, und suchten nach vorne immer wieder ihren flinken Stürmer, der unsere Defensive mehrfach beschäftigte.
Das Heimteam bekundete Mühe im Spielaufbau. Der Ball kam nur selten und meist sehr schwer durch den gegnerischen Block ins Mittelfeld oder in die Spitze. Der FC Seefeld hingegen agierte oft überfallartig nach vorne. Die Einheimischen versuchten zwar, das Spiel zügig nach vorne zu tragen, doch klare Durchbrüche blieben rar.
Der erste Gegentreffer entstand nach einem Seitenwechsel unter gegnerischem Druck vor dem eigenen Tor. Beim zweiten Tor glitt unserem Keeper der Ball unglücklich durch die Hände. Allerdings muss auch erwähnt werden, dass er über die gesamte Partie gesehen bei drei Eins-gegen-eins-Situationen immer als Sieger hervorging.
Insgesamt gab es nur wenige herausgespielte Chancen, dennoch blieb die Partie sehr unterhaltsam. Der Gegner wollte an diesem Tag etwas mehr, ging konsequent in die Zweikämpfe und war häufig einen Schritt schneller am Ball als die WB-ler.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Partie blieb intensiv. Das Heimteam war keineswegs schlechter, doch der Gegner stand kompakt und ließ kaum etwas zu. Die Zwei-Tore-Führung spielte den Gästen zusätzlich in die Karten, und es wurde für die WB-ler noch schwieriger, den gut organisierten Block zu durchbrechen.
Trotzdem gaben die Einheimischen nicht auf und kamen mit zunehmender Spieldauer immer wieder vor das gegnerische Gehäuse. Doch gute Ansätze wurden meist im letzten Moment geklärt, sodass kaum Zeit für einen überlegten Abschluss blieb. Ein Pfostenschuss entstand aus den letzten Angriffsbemühungen. Auf der anderen Seite kam der Gast noch zu einem Konter, der unschön endete: Eine berechtigte rote Karte verhinderte den Alleingang des schnellen Stürmers, führte jedoch zu einem Freistoss am Strafraum. Der Ball fand schließlich den Weg in die untere Torecke.
So endete die Partie aus Sicht der WB-ler mit einer 0:3-Niederlage.
FAZIT: Ein gut organisierter Gegner stellte das Heimteam vor grosse Probleme. Der FC Seefeld suchte immer wieder seine flinke, wie auch wirblige Spitze und stand defensiv wie ein Bollwerk. Die Einheimischen taten sich schwer, Lösungen zu finden und in den wichtigen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen. So deutlich, wie es das Resultat vermuten lässt, war der Unterschied allerdings nicht. Der Gegner war an diesem Tag schlicht eine Spur aktiver, meist einen Schritt schneller am Ball und defensiv kaum zu überwinden. Wir müssen uns darüber nicht den Kopf zerbrechen, aber Gedanken darüber machen warum so viele einfache Zuspiele beim Gegner landeten und die richtigen Lehren daraus ziehen.
Eine Niederlage zum richtigen Zeitpunkt – und trotzdem gilt: immer weiter … und weiter …