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GÜTTINGERSREUTI - WEINFELDEN

FC Weinfelden-Bürglen  - Zürich City SC  2-1 (1-0)

Es spielten:
Jasin Hyseni, Rastko Lapcevic, Rafael Hafen, Manuel Marbacher, Noah Thoma, Cesc Paredes, Raphael Schenk, Lev Hasler, Din Iseni, Ajan Lutfi, Laurin Lange, Ensar Imeri, Louis Keller, Josia Etter, Mohammad Koury

Abwesend:
Lev Hasler, Jonas Held, Mika Widmer, Alejandro Hug, Berat Saliji

Im Trainingsspiel gegen Zürich City SC wurde vom Trainerteam ein wenig an den Team-Vorgaben gefeilt. Es war bereits in der ersten Halbzeit eine positive Veränderung zu erkennen, da diese vom Team sehr gut umgesetzt wurden. Trotz eher zurückhaltendem Warm-up fand man mit viel Schwung in die Partie. Die Jungs waren bereit, drückten aufs Tempo und spielten mutig und entschlossen nach vorne.

Es entwickelte sich eine interessante Begegnung, da auch  der Zürich City SC die Offensive suchte. Das Heimteam stand jedoch defensiv sehr stabil, verteidigte vieles konsequent weg und auch unser Keeper zeigte sich in Hochform. So verpufften die Angriffsbemühungen der Gäste mehrheitlich oder wurden vom WB-Keeper entschärft.

Bei eigenem Ballbesitz schalteten die WB-ler schnell um und kombinierten sich mit teils mustergültigen Angriffskombinationen nach vorne – einzig die Abschlussversuche waren zu ungenau. Dennoch konnte das Heimteam vorlegen: Ein Verteidiger, unsere Nr. 9, schaltete sich in den Angriff ein und setzte den Ball sehenswert in den Winkel. Eine knappe, aber verdiente Führung zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel machten die WB-ler weiter Druck. Ein Ballverlust der Gäste wurde eiskalt ausgenutzt – unser 7er versenkte den Ball in der kurzen Ecke. Bis zur 70. Minute war das WB-Team spielbestimmend und überzeugte mit Tempo und Präsenz.

Danach bauten beide Teams kräftemäßig etwas ab. Die Einheimischen liessen dem Gegner mehr Raum. Dank unseres Keepers, sowie unplatzierten und überhasteten Abschlussversuchen der Gäste, blieb es zunächst bei der 2-0 Führung. In den Schlussminuten war es mehr Kampf, als zusammenhängende Aktionen. Nach einem Freistoss der Gäste segelte ein langer Ball in unseren Strafraum. Kein WB-ler fühlte sich dafür zuständig, obwohl klar Handlungsbedarf bestand. So kullerte das Spielgerät ungehindert, aber von vielen Augen verfolgt, ins WB-Netz, was ungläubige Blicke nach sich zog.

Die Spielzeit war bereits vorbei, doch der Schiedsrichter liess grundlos zehn Minuten nachspielen. Die Gäste konnten daraus jedoch keinen Profit mehr schlagen. Die WB-ler verteidigten es in den letzten 20 Minuten konsequent und konnten sich stets auf ihren Keeper verlassen. Am Ende ein verdienter Sieg, weil das Team harmonierte und sich keiner zu schade war, auch mal Drecksarbeit zu übernehmen.

FAZIT: 70 Minuten stark abgeliefert, danach 20 Minuten leidenschaftlich verteidigt. Der Teamspirit war deutlich spürbar – jeder für jeden. Es machte richtig Freude, die Jungs heute zu beobachten. Vieles klappte gut, anderes weniger, doch solange die Kräfte reichten, performte das Team und konnte überzeugen. Chapeau Jungs! Und immer weiter und weiter …

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