Junioren Da - Ersten Test gemeistert

von Mischa Sutter

Vorbereitungsspiel vom Samstag, 12.08.17

FC Weinfelden-Bürglen  -  FC Rorschach-Goldach  4-3 (0-0, 2-2, 2-1)  -  Güttingersreuti Weinfelden

Es spielten:

Nicolas Ioannidis, Leon Selishta, Luis Messmer, Luis Basler, Ben Marbacher, Manuel Schenk, Matus Jancok, Domenic Leimer, Lucas Alves, Noe Hafner, Niels Manhart, Luca Eschenmoser

Abwesend:

Valentin Mijac, Simon Koch, Sami Fetaji, Andre Dedaj

 

Start in die neue Saison mit einem ersten Test gegen das neu fusionierte Team des FC Rorschach-Goldach 17. Dieses Team kennen wir noch aus der Zeit bei den E-Junioren, damals haben wir meistens resultatmässig den Kürzeren gezogen. Also wussten wir, dass es heute bereits eine gute Standortbestimmung werden wird.

Der Beginn, wie nicht anders zu erwarten nach den Ferien, etwas chaotisch. Die Positionen wurden zu wenig gehalten, dadurch verlagerte sich das Spiel mehrheitlich in den Korridor von Tor zu Tor. Die Aussenzonen wurden viel zu wenig genutzt.

Ein Abtasten beider Teams war zu beobachten und Nervosität und viele kleine Fehler prägten die Anfangsphase dieser Partie. Da noch nicht viel zusammenpasste, im Abschluss wie im Passspiel, war das torlose Unentschieden nur eine logische Folge. Auch wenn wir eine 100%-ige Torchance an die Latte setzten, wie auch noch eine weitere sehr gute Abschlussmöglichkeit sausen liessen, blieb die Null nach dem ersten Drittel bestehen. Alles in allem gesehen, war es trotzdem interessant, intensiv und beide Teams waren sehr bemüht.

Im zweiten Abschnitt war es dann spielerisch doch um einiges besser. Beide Mannschaften traten nun etwas entschlossener auf und kämpften um jeden Ball. Das Heimteam kam laufend besser ins Spiel und einige gelungene Aktionen durften verfolgt werden. Die WB-ler versuchten sich teilweise mit gepflegtem Fussballspiel durch die gegnerischen Reihen zu spielen. Entgegen dem Spielverlauf lag der Ball aber plötzlich in unseren Maschen und die Gäste führten mit 0-1. Dem Treffer ging ein kleines Abstimmungsproblem in der WB Hintermannschaft voraus. Durch diesen Gegentreffer fast etwas angestachelt dauerte es nicht lange, bis das Heimteam nach einer feinen Kombination den Ausgleich erzielte.

Kurz darauf packten die WB-Jungs noch einen Treffer dazu und führten plötzlich, aber nicht unverdient, mit 2-1.

Noch bevor das zweite Drittel zu Ende war, durften die Jungs des FC RG den Ausgleich bejubeln, nachdem das Heimteam den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte. Mit mehr Entschlossenheit hätte dieser Treffer locker vermieden werden können. Somit ging es mit einem 2-2 in die zweite Pause.

Spannend ging es im letzten Abschnitt weiter. Das Heimteam drückte etwas aufs Tempo und kombinierte sich in den gegnerischen Strafraum. Dort konnte der Ballführende nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Der Unparteiische entschied ohne zu zögern auf Strafstoss. Der Penalty wurde souverän verwertet und nun lagen die WB-ler wieder in Front. Die Partie war nun recht ausgeglichen und wogte hin und her. Beide Teams hatten Chancen um ihr Score zu erhöhen. Dann endlich fasste sich, nach einem zügig vorgetragenen Angriff, ein Mittelfeldspieler des FC WB ein Herz und traf mit seinem Distanzschuss sehenswert zum 4-2. So entschlossen müsste immer gehandelt werden!

In den letzten 10 Minuten war es dann ein Schlagabtausch, manchmal eine Abwehrschlacht auf beiden Seiten, wo man zum Teil, den Ball im letzten Moment noch wegschlagen konnte und damit weitere Tore verhinderte. Die Gäste kamen zwar nochmals auf 4-3 heran, zu mehr reichte es aber nicht mehr.

Ein interessantes Kräftemessen endete somit 4-3 für das Heimteam, wobei man erwähnen muss, dass dieser Erfolg gegen einen guten Gegner zustande kam.

 

FAZIT: Eine ganz ordentliche Leistung wurde verdientermassen belohnt. Viele haben die Zweikämpfe angenommen, müssen aber noch lernen, diese bissiger zu bestreiten. Im Passspiel wie auch im technischen Bereich, haben wir noch viel Arbeit vor uns.

Wenn jeder mitzieht und an sich arbeitet, werden wir uns mit grosser Wahrscheinlichkeit weiterhin verbessern. Man wird sehen!

Bilder: Faruk Selishta

Zurück